Casall Balanceboard
Samstag, Oktober 30th, 2010 at
13:34
- fördert den Aufbau von Kraft und Balance
relevante Themen zu diesem Eintrag:
- Kettler Crosstrainer CTR3, anthrazit Rezessionen
- Reebok Gripmaster, farblich sortiert
- Das Anti-Jojo-Prinzip – Abnehmen und den Erfolg genießen – GU Diätbuch
- Bauchtrainer – Brauchen Sie Wirklich Kardio-Training?
- adidas Herren Handschuhe Training
Incoming search terms for the article:

Tagged with: Balanceboard • Casall
Filed under: Abnehmen leicht gemacht
Like this post? Subscribe to my RSS feed and get loads more!










Ich habe das Casall Balanceboard aus 2 Gründen bestellt, obwohl mich die Hinweise einiger Rezendenten auf die rutschige Oberfläche zögern liessen:
1. der Preis ist ungeschlagen,
2. der maximal mögliche Neigungswinkel erschien mir höher als bei anderen Produkten.
Und falls sich die Oberfläche tatsächlich als zu rutschig erweisen würde, hätte es ja noch die Möglichkeit der Rücksendung gegeben. War aber gar nicht nötig: Ich bin ein geübter Skifahrer und gut trainierter Läufer, und einmal auf das Balanceboard aufgestiegen bringt mich so schnell nichts mehr runter. Zum Aufsteigen lege ich sichereitshalber noch eine Hand ans Waschbecken, dann in Skifahrer-Haltung mit leicht gebeugten Knien und der Spass kann losgehen. Barfuss überhaupt kein Problem, heute morgen mit Socken auch nicht. Macht auch einbeinig Spass: meine Tochter (12J) hat sich gestern auf dem Board den Schlafanzug ausgezogen.
Noch ein paar Einzelpunkte:
- Maße ca.: Durchmesser 37cm, Höhe 9cm, Höhe des Kugelabschnitts 8cm, maximaler Kippwinkel 27,6° (atan 17,0/32,5)
- Materialstärke ca. 4mm. Das Board besteht aus 2 geformten Kunststoffplatten: der oberen grauen Aufstandfläche und der unteren schwarzen Bodenplatte mit dem Kugelabschnitt (der selber hohl ist).
- wie schon von “T2000″ angemerkt: natürlich wäre Holz schöner, aber das kostet ein Vielfaches. Und das Kunststoffboard lässt sich bedenkenlos im (oft feuchten oder nassen) Bad lagern.
- Einsatz auf dem Badezimmerteppich oder mit der mitgelieferten Unterlage auf den Fliesen ohne Probleme. In beiden Fällen ist auch eine Rotation noch möglich).
Ich habe keinen Vergleich mit anderen Produkten, aber angesichts des Preises bin ich 100% zufrieden mit meinem Kauf!
Rating: 5 / 5
Seit einigen Tagen bin ich auch stolze Besitzerín eines solchen Objektes.

Die unterschiedlichen Meinungen hier haben mich neugierig gemacht. Ich (weiblich, 51, Normalgewicht, noch recht sportlich, Gelenke etwas angeschlagen) habe folgende Erfahrungen damit gemacht:
- am besten steigt man barfuß drauf, dann rutschen die Füße nicht weg.
- ohne die mitgelieferte kleine Antirutschmatte, rutscht das Objekt in der Tat etwas rum (Vorteil: man kann auch drehen…), mit der Matte unten steht es aber schon bombenfest, ich konnte so gar nicht mehr drehen oder “wandern”.
- nach 3-4 Versuchen mit den Händen auf dem Tisch, ging es relativ problemlos frei draufzusteigen und zu balncieren (seitlich und vorne/hinten). Auf einem Fuß ist auch schön…
- früher habe ich das normale Therapie-Kreisel und ein Balanceboard aus Holz, höher als das von Casall, ausprobiert. Das aus Holz war noch besser, ist aber auch deutlich teuerer.
- Die lieblose “Mini-Anleitung” mit ein paar Übungen hat mich aber schon enttäuscht.
Man kann mit diesem Objekt bestimmt deutlich mehr machen.
- Die beschriebenen Übungen auf den Knien würde ich nicht empfehlen (in jedem Fall nicht ohne Zwischenunterlage), man will ja schliesslich seine Kniehaut doch behalten
- Für Liegestützen ist meiner Meinung nach die Fläche etwas zu klein.
- Sehr interessant habe ich die Übungen im Sitzen empfunden, für mich ist es in jedem Fall deutlich schwieriger so kontrolliert zu balancieren.
Rating: 4 / 5
Ich schließe mich nicht den Meinungen meiner Vorgänger an. Der Therapiekreisel mag für sie einen zu anspruchsvollen Schwierigkeitsgrad haben, aber nicht jeder Therapiekreisel ist für die Generation 80+ gemacht.
Hier eine kurze Beschreibung meiner Eindrücke:
1. Der Kreisel ist gut verarbeitet und verpackt. Eine Anleitung mit einigen Übungen gibt es dazu. Er besteht aus Kunststoff, aber wer ein Holzprodukt wünscht, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen (ca. 90 Euro).
2. Im Lieferumfang ebenfalls enthalten ist eine anti-rutsch Matte, welche ein Abrutschen des Kreisels auf glatten Flächen verhindert.
3. Die Oberfläche erschien mir nicht als allzu rutschig, es ist genauso ein gerippter Kunststoff, wie bei den Kreiseln, die ich aus div. Rehazentren kenne. Es mag hilfreich sein, ohne Strümpfe zu trainieren.
4. Der Schwierigkeitsgrad ist etwas höher, als bei den bekannten roten Kreiseln. Dies ist aber ein Vorteil für mich, da ich das Gerät nutzen möchte, um die Stabilität meiner Beine zu trainieren. Wer den Schwierigkeitsgrad als Produktfehler bewertet, liegt definitiv falsch. Und wer Schwierigkeiten hat, sich überhaupt auf den Kreisel zu stellen, dem sei angeraten, sich dabei an etwas festzuhalten. Wer hingegen selbst dies nicht schafft, für den ist diese Übungsmethode schlichtweg nicht geeignet.
5. Der Preis ist unschlagbar. Viele vergleichbare Produkte kosten im Fachhandel ein vielfaches.
Fazit:
Wer einen günstigen & guten Therapiekreisel sucht, sollte zugreifen. Allerdings setzt das Gerät einen gewissen sportlichen Ehrgeiz voraus, da es einen etwas höheren Schwierigkeitsgrad bietet als manche anderen Kreisel. Von daher sollten Senioren vor dem Kauf ihre eigene Leistungsfähigkeit einschätzen können.
Rating: 5 / 5
Nach anfänglichem Zögern aufgrund vorheriger Bewertungen, habe ich mir den Kreisel auch zugelegt und kann mich den meisten Vorrednern nicht anschließen.
Der Kreisel rutscht mit der mitgelieferten Anti-Rutsch-Matte auch auf Laminat nicht. Die Oberfläche ist mit Socken tatsächlich etwas rutschig, wenn man aber barfuß trainiert (was allgemein empfohlen ist) gibt es keinerlei Probleme.
Auch der Schwierigkeitsgrad wird meiner Meinung nach überschätzt. Ich konnte von Anfang an ohne festhalten aufsteigen und nach ein paar Minuten Training waren auch Kniebeugen relativ Problemlos möglich. Wenn man sich auf den Kreisel setzt und die Beine streckt kann man die Bauchmuskeln trainieren. Auch als Handauflage für Liegestütze kann mich der Kreisel überzeugen. Alles in allem ein platzsparendes, günstiges Trainingsgerät.
Den einzigen kleinen Schwachpunkt den ich anmerken kann, ist die fehlende deutsche Trainingsanleitung. Diese ist in Englisch, aber durch die zugegeben simplen Abbildungen trotzdem verständlich. Abgesehen davon habe ich nach 5 Minuten suchen im Internet eine deutsche Anleitung mit zusätzlichen Tipps gefunden.
Wer also mit dem Gedanken spielt sich einen Therapiekreisel zuzulegen ist mit diesem Kreisel sicherlich gut beraten.
Rating: 5 / 5
Ich habe in einem Reha-Zentrum den Umgang mit einem Therapiekreisel kennengelernt und war so begeistert, dass ich mir das Casall Balanceboard bestellt hatte. Die Enttäuschung war sehr groß, die Oberfläche ist sehr glatt und hart, genauso die Kugel unten. Ich rutschte nicht nur mit den Füßen auf der Kreiseloberfläche, sondern auch mit dem Kreisel auf dem (Teppich-)Boden umehr. Eine Antirutschmatte – wie manchmal zusammen mit dem Kreisel angeboten wird – hatte ich nicht, ist bei dem Kreisel meines Reha-Zentrums auch nicht nötig. Ohne mich wo festzuhalten traute ich mich nicht auf das Casall Balanceboard zu stellen, weil durch die ganz geringe Auflagefläche der Kugel unten das Board bei ungleichmäßigem Gleichgewicht plötzlich und unvermittelt in schnellem Tempo kippt und man dann auch noch von der Oberfläche abrutscht. Ein Austarieren im Gleichgewicht ohne mich festzuhalten, war mir nicht möglich, da es für mich im Grunde genommen nur 2 Positionen gab: Im Gleichgewicht ohne Austarieren oder nicht im Gleichgewicht und sofortiges Kippen und Abrutschen. Folglich war mir ein Üben mit dem Spiel des Gleichgewichts nicht mögich.
Rating: 1 / 5